Franchise | Enerix-Team fährt beim ersten 24-Stunden-Rennen für Elektroautos

Franchise | Enerix-Team fährt beim ersten 24-Stunden-Rennen für Elektroautos
Thomas Austermann
Fr, 30.11.2018 - 11:20

Der „Eco Grand Prix“ wird das weltweit erste 24-Stunden-Rennen für Elektroautos. Am 1. und 2. Dezember 2018 steigt die Premiere in Deutschland. Nationale und internationale Teams stellen sich der Herausforderung, in der Motorsport-Arena Oschersleben in 24 Stunden so viele Runden wie möglich zu fahren. Enerix, die bundesweit tätige Fachbetriebskette für dezentrale Energielösungen, stellt ein eigenes Team.

Sieger des Rennens ist nicht das Fahrzeug, das als erstes durchs Ziel fährt, sondern das Fahrzeug, das in 24 Stunden die meisten Runden dreht. In den Wettbewerben der Vorjahre zeigte sich, dass das beste Team gewinnt und nicht das vermeintlich beste Auto. Bei diesem Rennen gilt es die Fahrerwechselzeit zu optimieren, die Ladestrategie an die Wetterverhältnisse anzupassen und vor allem energieeffizient zu fahren.

Hauptorganisator Rafael de Mestre

Hauptorganisator ist Rafael de Mestre. Mit einem Elektroauto hat er bereits zweimal die Welt umrundet. 2013 war er Initiator der internationalen „Eco Grand Prix Serie“. Nun wagt er sich zum ersten Mal in der Automobilgeschichte an einen 24-Stunden-Wettbewerb für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge.

Parallel zum Wettbewerb haben Besucher die Möglichkeit an Vorträgen von Langstreckenfahrern teilzunehmen, Erfahrungen austzuauschen, Pioniere der Elektromobilität zu treffen oder sich für Probefahrten verfügbarer Elektroautomodelle anzumelden.

Enerix-Racing-Team

Das Enerix-Racing-Team besteht aus insgesamt vier Enerix-Geschäftsinhabern und erfahrenen Elektroautofahrern: Martin Drüke, Björn Schumacher, Marco Schilling und Volker Höltkemeier. Wie alle anderen Teams werden sie ein 100% elektrisches Serienfahrzeug steuern.

Zum Aufladen stehen lediglich 32 Ampere Drehstromsteckdosen zur Verfügung, denn der Eco Grand Prix hat es sich zur Aufgabe gemacht, aufzuzeigen, dass Elektroautos auch ohne spezielle Ladestationen überall aufladen können. Alle Fahrzeuge, inklusive der Teslas haben damit die gleichen Voraussetzungen.

„Der Virus für ein Elektroauto springt direkt über, bei jedem, der schon einmal elektrisch gefahren ist“, erläutert mit Volker Höltkemeier der Team-Manager und überzeugte Elektroautofahrer. „Unsere Kunden haben noch einen zusätzlichen Vorteil: sie tanken Solarstrom und fahren damit sowohl günstig als auch 100% emissionsfrei.“

30.11.2018
Autor: 
Thomas Austermann