Franchise | Fressnapf baut Engagement mit dem vierten „Tierheim im Markt“ aus

Franchise | Fressnapf baut Engagement mit dem vierten „Tierheim im Markt“ aus
Thomas Austermann
Sa, 05.05.2018 - 10:58

Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich Fressnapf für bedürftige Tiere – gemeinsam mit seinen Mitarbeitern und Kunden. Das Unternehmen hat jetzt ein nächstes „Tierheim im Markt“ eröffnet.

Die rund 550 Tierheime, die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossen sind, nehmen jährlich etwa 300.000 Tiere auf, davon mehr als 130.000 Katzen und etwa 75.000 Hunde. Fast 80.000 Tiere können allerdings nicht vermittelt werden. Fressnapf hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Tieren eine zweite Chance auf ein neues Zuhause zu geben – mit den Adoptierstuben. Eine dieser Adoptierstuben ist nun im Fressnapf-Markt Mannheim-Vogelstang an der Spreewaldallee eröffnet worden.

Fressnapf übernimmt alle Kosten

Dieses „Tierheim im Markt“ wird in enger Kooperation mit dem Tierheim Mannheim und dem Deutschen Tierschutzbund betrieben. Fressnapf übernimmt alle entstehenden Kosten für die Einrichtung der Adoptierstube und die Versorgung der Tiere. Diese umfasst auch eine tierärztliche Betreuung. Für das Tierheim fallen keinerlei Kosten an, die Vermittlungsgebühr wird jeweils vom kooperierenden Tierheim erhoben und eingenommen.

„Wir freuen uns über diese tolle Chance und Kooperation, unsere Tiere über die Adoptierstube einem größeren, tieraffinen Publikum präsentieren und so hoffentlich mehr Tiere in ein neues Zuhause vermitteln zu können“, betont Herbert Rückert, 1. Vorsitzender des Tierheims Mannheim. Das Tierheim an der Max-Planck-Straße beherbergt jährlich bis zu 1.200 Tiere.

Vierte Adoptierstube

Die Adoptierstuben in Fressnapf-Märkten unterstützen die Tierheime – unentgeltlich. Für Fressnapf ist es nach Marburg (2013), Recklinghausen (2015) und München (2016) die insgesamt vierte Adoptierstube. Jeweils in enger Kooperation mit den jeweiligen Tierheimen bzw. Einrichtungen in der Stadt und – in den ersten beiden Fällen - ausschließlich mit Kleinsäugern wie Kaninchen oder Meerschweinchen besetzt. In München werden erstmalig ausschließlich Reptilien vermittelt.

„Sensibilität in Deutschland aufbauen“

An Schautafeln und Monitoren der gemütlichen und geschützt aufgestellten Holzhäusern können die Tierheime außerdem ihre weiteren „Bewohner“ präsentieren. Fachkundige Mitarbeiter des Marktes und ausgebildete Tierpfleger des Tierheims betreiben und betreuen die Adoptierstube. Die Vermittlung der Tiere läuft dann direkt über das Tierheim ab, das auch die Vermittlungsgebühr erhebt. Professionelle Tierärzte kümmern sich um die notwendige medizinische Versorgung und Impfungen der Tiere.

In den USA und Großbritannien ist die Adoption von Haustieren in Tierfachmärkten selbstverständlich. „Wir wollen das Thema und die Sensibilität dafür auch in Deutschland behutsam aufbauen. In unseren Märkten sind Tierhalter immer wieder im Austausch und durchaus bereit, einem Tierheimtier ein neues Zuhause zu geben. Diesen Effekt erhoffen wir uns auch durch das neue Projekt in Mannheim“, unterstreicht Claudia Bethke, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Fressnapf.

05.05.2018
Autor: 
Thomas Austermann