Franchise | Apollo plädiert für Charme-Offensive zugunsten der Kontaktlinsen

Franchise | Apollo plädiert für Charme-Offensive zugunsten der Kontaktlinsen
Thomas Austermann
Sa, 07.10.2017 - 12:02

Im Auftrag von Apollo ermittete das Meinungsforschungsinstituts YouGov, dass im internationalen Vergleich gesehen die Kontaktlinsen bei den Deutschen deutlich unpopulärer ist. Dabei sind Kontaktlinsen die ideale Ergänzung zur Brille.

Beim Sport, beim Ausgehen oder beim Dating sind sie sogar oftmals praktischer und bequemer. Und doch nutzen sie hierzulande nur acht Prozent aller Deutschen mit Sehschwäche. Damit ist Deutschland mit weitem Abstand Schlusslicht im Vergleich zu den westlichen Industrieländern. An der Befragung zwischen dem 3. und 10. Juli 2017 nahmen 8194 Personen teil.

Die Schweiz liegt vorne

Aktuell sind die Schweizer die überzeugtesten Kontaktlinsenträger. 25 Prozent der Menschen mit Sehschwäche setzen dort regelmäßig auf Linsen statt auf Brille. Dahinter folgen Norwegen mit 21 Prozent und die Niederlande mit 16 Prozent. Auch in den USA sind Kontaktlinsen mit einer Verbreitung von 24 Prozent deutlich etablierter als in der Bundesrepublik.

Bedenken sind unbegründet

Unwissenheit, Skepsis und Berührungsängste scheinen die Gründe dafür zu sein, warum Kontaktlinsen in Deutschland nicht wirklich beliebt sind. Laut aktuellen Studienergebnissen von Apollo sind tatsächlich nur sechs Prozent der Brillenträger, die noch nie Kontaktlinsen getragen haben, überhaupt daran interessiert, die Alternative zur Brille einmal auszuprobieren, knapp 25 Prozent kam es bis dato nicht einmal in den Sinn, Kontaktlinsen zu tragen.

Zeit für eine Charme-Offensive, denn die Kontaktlinse ist wesentlich besser als ihr Ruf, verspricht Tobias Geier, Kontaktlinsenexperte von Apollo. Grund genug, die größten Bedenken der Deutschen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Geier kennt die Scheu vor dem sprichwörtlichen „Griff ins Auge“ und zeigt Verständnis: „Diese Angst ist ganz natürlich. Mit der richtigen Anleitung ist das allerdings sehr gut und vor allem schnell lernbar. Sobald die erste Scheu überwunden wurde, gelingt das Ganze innerhalb weniger Sekunden und wird zur täglichen Routine. Beim ersten Mal am besten den Augenoptiker Ihres Vertrauens fragen. Er weiß in der Regel genau wie man die Linse ganz einfach aufsetzt. Zudem sind moderne Kontaktlinsen heute inzwischen äußerst weich und angenehm zu tragen.“

Günstiger als gedacht

„Dass Kontaktlinsen unerschwinglich sind, ist ein weit verbreiteter Irrglaube“, beschreibt Geier. „Sehr gute Einstiegsmodelle gibt es schon für umgerechnet 52 Cent pro Tag inklusive aller notwendiger Pflegemittel. Gutes Sehen und ein natürliches Aussehen ist damit deutlich günstiger als der für viele Menschen tägliche Coffee-to-go.“

Bei Apollo gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, sich kostenlos beraten zu lassen und die Kontaktlinsen unverbindlich zu testen. Wenn alles passt, kommen die Linsen auf Wunsch dann sogar regelmäßig ganz bequem und versandkostenfrei per Post nach Hause.

Auch die Reinigung gehe „deutlich schneller als man denkt“, sagt Tobias Geier. „Heutzutage gibt es Reinigungssysteme, die nur wenige Handgriffe erfordern.“ Und für alle, die gar nicht reinigen wollen, gibt es entweder Tageslinsen oder auch spezielle Wochen- oder Monatskontaktlinsen, die Tag und Nacht getragen werden können. „Der Optiker untersucht vorab natürlich die Beschaffenheit Ihres Auges und den Tränenfilter und empfiehlt Ihnen dann die idealen Linsen“ so Geier.
 
Chance für die Alternative

Angesichts der unverdient großen Skepsis sieht Geier es als wichtigste Aufgabe der Optiker, den Deutschen die Scheu vor Kontaktlinsen zu nehmen. „Jeder darf und soll selbstständig entscheiden, welche Sehhilfe für ihn am besten geeignet ist und daher muss er alle Möglichkeiten kennen.“ Das heißt konkret: Ausprobieren und der Linse als Alternative zur Brille eine echte Chance geben. „Und am Ende ist es oft kein „entweder/oder – sondern ein „und“. Tagsüber im Büro die Brille und abends in der Disco die Kontaktlinse“, resümiert Geier.

07.10.2017
Autor: 
Thomas Austermann