BackWerk hält Preisniveau gegen den Trend

11.10.2011 |

Die Preise für frische Brötchen aus Handwerks-Bäckereien sind im letzten Jahr erneut gestiegen und unterliegen zudem starken regionalen Schwankungen. Während die Verbraucher in München ganze 34 Cent pro Stück berappen müssen, zahlen die Dresdner für ihre Frühstücks-Brötchen nur 24 Cent. BackWerk liegt konstant unter dem Preisniveau.

Ermittelt wurde der große Preisunterschied von bis zu 10 Cent durch eine Studie des Lehrstuhls für Marketing der Technischen Universität Dortmund in Zusammenarbeit mit BackWerk, dem Marktführer der SB-Bäckereien.

Hohes Niveau in Süd und Nord

Die Untersuchung wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Brötchenpreise um fast vier Prozent gestiegen. Dies bedeutet einen durchschnittlichen Anstieg um ein bis zwei Cent. Lediglich in Düsseldorf, Duisburg und Frankfurt blieben die Preise konstant. Der Durchschnittspreis für die frische Brötchen liegt bei 29 Cent. Deutlich darunter liegt das Preisniveau des Auftraggebers der Studie, BackWerk. Denn hier kosten die Brötchen seit Jahren konstant nur 15 Cent und sind damit um gut die Hälfte günstiger. Verbraucher im Osten und im Westen zahlen weniger.

Die Studie zeigt, dass die Brötchen im Süden und im Norden der Bundesrepublik im Schnitt am teuersten sind. Auf den Preisführer München (34 Cent) folgt Hamburg mit 32 Cent; auch in Stuttgart, Nürnberg, Bremen und Hannover liegen die Preise über dem Bundesdurchschnitt. Im Osten und im Westen sind die Brötchen hingegen günstiger. In Nordrhein-Westfalen bewegt sich das Preisspektrum zwischen 28 und 29 Cent und damit tendenziell unter dem Schnitt. In Ostdeutschland sehen die Preise noch verbraucherfreundlicher aus: Neben Dresden (24 Cent) sind die Brötchen auch in Leipzig mit 25 Cent besonders günstig.

SB-Bäckereien fördern den Wettbewerb

„Die großen Preisdifferenzen lassen sich nicht allein mit regionalen Kostenunterschieden erklären“, verdeutlicht BackWerk-Geschäftsführer Dr. Dirk Schneider. „Vielmehr scheint der Wettbewerb in einigen Städten nicht richtig zu funktionieren. Diese Entwicklung ist zum Nachteil der Kunden.“ Dabei zeigt sich, dass Brötchen in Regionen, an denen Selbstbedienungs-Bäckereien wie BackWerk besonders aktiv sind, meist günstiger sind. Davon profitieren die Verbraucher, denn ihre günstigen Preise fördern den Wettbewerb in der Branche.

„Trotz der gestiegenen Einkaufspreise ist der Brötchenpreis bei BackWerk mit 15 Cent konstant günstig geblieben. Wir versuchen nämlich erst einmal die Effizienz zu steigern, bevor wir unseren Verkaufspreis für die Kunden erhöhen. Damit koppelt sich BackWerk vom allgemeinen Branchentrend der Preiserhöhungen ab. Die Studie der Universität Dortmund unterstreicht das weiterhin hohe Potenzial, das preisgünstige und qualitätsbewusste Anbieter wie BackWerk am Markt haben“, betont Schneider. So ist alleine der SB-Marktführer BackWerk an nahezu 300 Standorten vertreten.

GfK-Studie belegt Akzeptanz der SB-Bäckereien

Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung aus Nürnberg (GfK) kaufen inzwischen vier von zehn Deutschen regelmäßig Backwaren in einer SB-Bäckerei. Neben den günstigen Preisen wird dabei vor allem das gute Angebot als Hauptgrund für einen Einkauf genannt.

Die Studie belegt, dass sich der Einkauf in SB-Bäckereien nicht nur auf Geringverdiener beschränkt. Der Kundenkreis erweist sich demnach wie bei der Lebensmittelkette  ALDI als gesellschaftliches Spiegelbild. So zählen zu den SB-Bäcker-Kunden Verbraucher quer durch alle Einkommensklassen und Haushaltsgrößen. Klarer Marktführer ist dabei BackWerk, laut GfK die zweitbekannteste Bäckereimarke in Deutschland.